Ihr 



Nachdem ich über 40 Jahre ein "Sport ist Mord"-Mensch war, bin ich aufgrund gesundheitlicher Probleme Ende 2013 zum Laufen gekommen, Ende 2015 bin ich dann zusätzlich Mitglied in einem Sportstudio geworden. Seitdem gehört Sport eigentlich zu meinem Leben und ich könnte mir eine Abstinenz auf Dauer nicht mehr vorstellen.

2011 wurde bei mir Hüftgelenks-Arthrose beidseitig diagnostiziert, bis 2018 hat mir diese aber keine Probleme bereitet. Dann schlugen die Schmerzen im Jahr 2018 mit voller Wucht zu, ich wusste aber nicht, dass es an der Hüfte lag.  Ich war tatsächlich in der Annahme, irgendwo ist was eingeklemmt :-) . Nach einer OP war ich dann kurzzeitig von 10/18 bis 2/19 schmerzfrei, aber dann fingen diese mitten in einem Lauf wieder an, ein Brennen in der Leiste. Und daraufhin habe ich beschlossen, doch noch mal den Orthopäden aufzusuchen.


Dieser hat mich dann im März 2019 mit dem Satz "Mit dieser  Hüfte laufen Sie nicht mehr" in einen Schockzustand versetzt, aber ich war noch nicht bereit für eine OP und habe daher allerlei Dinge ausprobiert, tatsächlich hat mir dann WobEnzym zu fast 1 Jahr Schmerzfreiheit verholfen  und im September 2019 bin ich auch noch mal 10 km gelaufen, ich habe zwar fast 2 Stunden gebraucht, aber ich habe sie geschafft. Danach beschränkten sich meine Strecken auf maximal  5 km. 

In dieser Zeit habe ich meine Lauftechnik geändert, da ich gemerkt habe, dass mir die längeren Schritte einfach nicht mehr guttun, daher bin ich zu engeren kürzeren Schritten gewechselt und konnte mich damit noch eine Zeitlang über Wasser halten.

Zeitgleich habe ich ein tolles Buch mit dazugehöriger Facebook-Gruppe gefunden "Mut zur neuen Hüfte" und dort bin ich durch den Gründer der Gruppe und Autor des Buches auf "Slowjogging" gestossen. Meine Lauftechnik hatte zumindest ansatzweise einen Namen.

Im April/Mai 2020 gingen die Schmerzen wieder los und ich war dann auch bereit für eine Hüft-TEP. Also habe ich einen Termin in einem EPZ max vereinbart und wurde am 27.10.20 an der linken Hüfte operiert. 

Ich war sofort danach schmerzfrei und ein neues Leben mit wirklicher Lebensqualität hat wieder begonnen. 

Nach knapp 6 Monaten habe ich wieder mit dem Laufen/Joggen begonnen und habe im gleichen Jahr beschlossen mich als Trainerin für das Slowjogging ausbilden zu lassen.

Und diese Schulung war noch mal eine absolute Bereicherung, denn ich habe meine eigene Technik noch einmal komplett umgestellt.


Es gibt so viele Menschen, die gerne laufen/joggen würden, aber sich zu dick, zu alt, zu krank fühlen.

Slowjogging ist für jeden Menschen geeignet, der noch gut zu Fuß gehen kann. Eigentlich läuft man auch nicht zwingend langsam, man läuft im Wohlfühltempo, welches bei jedem anders ist, und ENTSPANNT.


Also haben Sie keine Scheu, einen Kurs zu buchen. Wenn Sie nicht mit anderen Menschen zusammen trainieren möchten, absolviere ich gerne mit Ihnen ein Personaltraining.


In diesem Sinne Niko Niko (japanisch: mit einem Lächeln im Gesicht)


Ihre Petra Broszat